Cyber - Die Gefahr aus dem Netz 28. April 2017

Auf diesem Wege möchten wir Sie auf ein unsichtbares, aber nicht zu unterschätzendes Risiko aufmerksam machen und Sie bitten, sich kurz Zeit zu nehmen.


Die Rede ist von Cybercrime, also durch das Internet oder Netzwerk begangene Straftaten, die längst fester, bedauerlicher Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte in seinem Bericht zur Bundeslage fast 65.000 Fälle in 2013 – und das sind nur die Fälle, die auch zur Anzeige gebracht wurden! Die Spielarten der Cyberkriminalität sind inzwischen sehr vielseitig und reichen vom Datendiebstahl bis hin zur digitalen Erpressung. Die Medien berichten inzwischen regelmäßig von Fällen, bei denen große Konzerne gehackt wurden. Doch auch kleine mittelständische Firmen sind beliebte Ziele für Angriffe, da Datenmaterial hier im Regelfall schlechter oder gar nicht geschützt ist. Die finanziellen Folgen eines solchen Angriffs können schnell in die Tausende gehen.

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Bereits 51% aller Unternehmen waren in den letzten zwei Jahren von Datendiebstahl, digitaler Wirtschaftsspionage oder Sabotage betroffen. Bei weiteren 28% wird der Datendiebstahl vermutet. Denn im Gegensatz zum „klassischen“ Diebstahl entwenden Hacker kein „Diebesgut“, sondern kopieren es – für die Opfer meist unbemerkt.

Viele – vor allem mittelständische Unternehmen – sträuben sich vorerst, Geld in eine Cyberversicherung zu investieren. Das Risiko, betroffen zu sein, wird oft unterschätzt. „Wer würde uns denn schon attackieren? Und warum? Da gibt es doch gar keinen Grund für!“ – Doch nur ein kleiner Teil der Hackerangriffe richtet sich zielgerichtet gegen ein Unternehmen. Die meisten Angriffe erfolgen wahllos, zum Beispiel in Form von Viren im Anhang einer Spam-Mail. Ziel ist hier meistens nicht die Wirtschaftsspionage, sondern das Sammeln von Personendaten. Eine Kundendatei mit Name, Geburtstag, Anschrift und E-Mail-Adresse ist auf dem Schwarzmarkt knapp 40€ wert.

Welche Unternehmen sind denn besonders interessant für Cyberkriminelle, und somit gefährdet?

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Kurzum: Jedes Unternehmen. Von Hotels, die Kreditkartennummern speichern, über den Online-Handel, der bei einem schweren Angriff unter Umständen den gesamten Geschäftsbetrieb einstellen muss, bis hin zum produzierenden Gewerbe, dessen Maschinen durch einen Hackerangriff komplett zum Stillstand gebracht werden können.

Wir hoffen, Sie über das Risiko, das von Cybercrime ausgeht, ein wenig sensibilisiert zu haben und stehen Ihnen natürlich jederzeit gern zur Verfügung und beraten Sie gern zu einem umfassenden Schutz.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.




“Es gibt zwei Arten von Unternehmen:
Solche, die schon gehackt wurden und
solche, die es noch werden.“

Robert Mueller, ehem. Direktor des FBI



Sollten Sie Interesse an einem entsprechenden Versicherungsschutz haben, besuchen Sie gern unsere eingerichtete Themenseite:

https://www.dobrindt-huelsbruch.de/cyber/


Linktipp: Das Thema Cybercrime ist in keinem Fall zu unterschätzen. Wie allgegenwertig das Thema ist, zeigt folgende Animation auf. Die Website von Kaspersky zeichnet auf, wo die gleichnamige Anti-Viren-Software Angriffe verzeichnet:

https://cybermap.kaspersky.com/




Bildquellen:
Hiscox Insurance Company Ltd. Niederlassung für Deutschland
Datenquelle Diagramm 1: Spionage, Sabotage und Datendiebstahl – Wirtschaftsschutz im digitalen Zeitalter
https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Spionage-Sabotage-und-Datendiebstahl-Wirtschaftsschutz-im-digitalen-Zeitalter.html